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	<title>Spartacus Traveler</title>
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		<title>International Mister Leather</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 25. bis 28. Mai trifft sich die internationale Leder- und Fetischszene in Chicago. <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/05/international-mister-leather/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Memorial Day läutet in den USA den Sommer ein. Freibäder öffnen, es gibt Picknicks im Park, Hotels schalten auf Hauptsaisontarif um. Nur das schwule Chicago taucht beim International Mister Leatherweekend vier Tage ins Dunkel ab. Heiß wird’s aber auch dort. Der tägliche Lederflohmarkt, die Siegerparty des neugewählten IMRL und der „Black and Blue Ball“ sind wahre Fetischparadiese. Auch gut: Trittbrettveranstaltungen wie die „Grabbys“-Pornogala und der „Bearpawcalypse“-Pride.</p>
<p><strong>International Mister Leather </strong><br />
25. bis 28. Mai<br />
<a href="http://www.imrl.com" target="_blank">www.imrl.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Travel with Pride</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SpartacusWorld.com DE]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Preferred Hotels freuen sich auf schwule Gäste und locken mit speziellen Angeboten <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/05/travel-with-pride-preferred-hotel/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam heißt es: sich fit machen für die kommende CSD-Saison. Mit einer neuen Kampagne wirbt die Preferred Hotel Group nun um schwule Gäste – und das nicht nur während der Gay Prides. Gut <strong>800 unabhängige Luxushotels </strong>und –resorts in über 70 Ländern haben sich unter dem Dach der Preferred Hotels vereint – darunter Designhotels wie <strong>The Hempel</strong> in London, das <strong>Hotel Keppler</strong> in Paris, das <strong>Icons</strong> auf Santorin oder das <strong>Huntley Santa Monica Beach</strong>. Individualität wird groß geschrieben, damit keine Wünsche offenbleiben. Das gilt natürlich auch für die als anspruchsvoll geltenden Urlauber aus der Gay Community. Bei Buchung über die Pride- Webseite gibt es für schwule Gäste Sonderpreise und Zusatzleistungen.</p>
<p><a href="http://www.preferredpride.com/spartacus" target="_blank"><strong>www.preferredpride.com</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Land of Dreams</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baumgartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die USA haben ihre neue Werbekampagne vorgestellt – u.a. findet sich darin auch ein schwules Paar.  <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/05/brand-usa-gay/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende April hat das 2010 neu gegründete Tourismusbüro der USA mit dem Namen Brand USA seine erste Marketing-Kampagne in Los Angeles vorgestellt. Auf dem International Pow Wow, der größten Reisemesse der USA, wurde Fachbesuchern und Presse die ersten Werbespots präentiert.  Unter dem Motto <strong>„Discover this land, like never before“</strong> soll vor allem ein überraschender Blickwinkel auf Amerika geboten werden – verbunden mit jeder Menge Emotion.</p>
<p>Die liefert vor allem der Song „Land of Dreams“ der US-Sängerin <strong>Rosanne Cash</strong>, Tochter der Musiklegende Johnny Cash, als Herzstück der Kampagne.   Dass es die USA mit dem in einer Broschüre groß verkündeten „The United States of awsome possibilities welcomes everyone“ ernst meinen, beweist der einminütige Werbespot. Neben Menschen jeder Altersklasse, Religion und Hautfarbe ist auch ein schwules Paar zu sehen, das sich in einer Straßenbahn in New Orleans aneinanderschmiegt.</p>
<p><object style="height: 300px; width: 550px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bcfbdiiEQDM?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 300px; width: 550px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/bcfbdiiEQDM?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auf die für eine weltweit umspannende Imagekampagne für ein Reiseland in Massenmedien ziemlich einmalige und eindeutige Botschaft angesprochen, antwortete der zuständige <strong>Marketingchef Chris Perkins</strong>: „Es ging uns um ein authentisches Bild der USA, in denen einfach jeder willkommen ist. Und das wollen wir auch zeigen. Sollten auf Grund dieser Inklusivität Diskussionen innerhalb unseres Landes entstehen, ist mir das nur recht. Schließlich geht es auch darum, wie sich die USA definieren – nach Innen wie Außen.“</p>
<p>Viele Staaten und Reisziele innerhalb der USA, darunter Miami, West Hollywood, Key West und Palm Springs werben seit vielen Jahren um internationale schwule Urlauber. Mit der neuen Kampagne des nationalen Tourismusbüros bekommen diese Destinationen nun zusätzliche Unterstützung, Amerika als ein für Schwule und Lesben besonders attraktives Reiseziel zu vermarkten.</p>
<p>Die neue Kampagne startete am 1. Mai in Großbritannien, Japan und Kanada, in einer zweiten Welle folgen u.a. Brasilien, Südkorea und Deutschland. Neben den TV-Spots gehören zur Kampagne auch Anzeigen in Zeitungen und Magazinen, eine neu gestaltete Webseite sowie Social Media Aktivitäten.</p>
<p><strong><a href="http://www.discoveramerica.com" target="_blank">www.discoveramerica.com</a></strong></p>
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		</item>
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		<title>Lifeball</title>
		<link>http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/05/lifeball-gay/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Schrille Kostüme und Österreichs bekannteste Party lockt am 19. Mai tausende Gäste ins Wiener Rathaus. <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/05/lifeball-gay/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 20. Jubiläum des Wiener Life Ball steht im Dienste des zündenden Mottos „Fight the Flames of Intolerance“. Die Style Bible zu Europas größtem Aids-Charity-Event zeigt, wie’s geht. Sie lässt barock gewandete Personifizierungen von „Reue“, „Genuss“ und „Respekt“ mit dem Feuer spielen. Besonders sexy: „Der Mut“, der „für Leben, Liebe und Solidarität“ kämpft. Sollte dennoch ein Funken Ignoranz aufflammen, werden die Ströme der Spendengelder ihn löschen. 2011 flossen 1,9 Millionen Euro an Aids-Projekte.</p>
<p><strong>Lifeball </strong><br />
19. Mai<br />
<a href="http://www.lifeball.org" target="_blank">www.lifeball.org</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sierra &amp; Strand</title>
		<link>http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/05/andalusien-gay/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baumgartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Kulturhighlights wie die Alhambra, die Berggipfel der Sierra Nevada oder die schwule Strandbastion Torremolinos – zwischen Málaga und Granada präsentiert sich Andalusien von seiner schönsten Seite.  <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/05/andalusien-gay/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte eine Reise durch Andalusien wunderbar musikalisch erzählen, ziemlich schwul noch dazu: Von Cindy &amp; Bert („Wenn die Rosen erblühen in Málaga“) über Baccara (mit ihrer Version von „Granada“) bis zu Rex Gildo („Torero“). Scheinbar ist der Süden Spaniens wie geschaffen für immerwährende Klischees, denen auch die größte Schnulze nichts anhaben kann. Aber gerade das ist es wohl, was den Reiz einer Reise nach Andalusien ausmacht.</p>
<p>Seit den 1960er Jahren lockt die Costa del Sol zwischen Gibraltar und der Costa Tropical südlich von Granada sonnenhungrige Urlauber aus ganz Europa an. Vor allem Marbella machte sich in den 70er Jahren einen Namen als Promihochburg, in der sich Stars und Durchlauchten, darunter Aristoteles Onassis, Guy de Rothschild, Richard Burton, Audrey Hepburn, Gunter Sachs, Gina Lollobrigida, die Bardot und Gunilla von Bismarck, tummelten. Unter schwulen Urlaubern dürfte vor allem beim Namen Torremolinos der Groschen fallen – das etwa 14 Kilometer südwestlich von Málaga gelegene Städtchen ist neben dem katalanischen Sitges die wohl bekannteste schwule Stranddestination auf dem spanischen Festland.</p>
<p>Besonders hübsch ist es dort nicht, wer aber neben Sonne, Pool und Strand vor allem auch eine vielfältige Gay-Szene sucht, ist hier genau richtig. In der Passage La Nogalera und in Pueblo Blanco finden sich an die 20 Bars, dazu jede Menge Restaurants, Clubs und Cafés. In den Sommermonaten gibt es hier kein Halten, wer gerne mit und in der Masse feiert und im Urlaub vor allem Spaß sucht, ist in <strong>Torremolinos</strong> gut aufgehoben.</p>
<p>Im Gegensatz dazu ist das benachbarte <strong>Málaga </strong>aus szenetechnischer Sicht eher langweilig, trumpft dafür aber mit jeder Menge Kultur auf. Ohnehin führt der schnellste Weg in die Region ab Deutschland über den Flughafen von Málaga. Ob die mittelalterliche Kathedrale, die aus dem 11. Jahrhundert stammende Festung Alcazaba , das sehenswerte <strong>Museo Picasso</strong> oder das 2011 eröffnete Museo Carmen Thyssen- Bornemisza – es macht durchaus Sinn, vor seinem Aufbruch in die Region ein, zwei Tage in Málaga zu verbringen oder hier sein Domizil für Tagesausflüge an die <strong>Costa del Sol</strong> oder in die Stierkampf-Stadt <strong>Ronda </strong>aufzuschlagen. Die Fahrt durch das andalusische Hinterland hinauf in die Berglandschaft der Sierra de Ronda führt vorbei an Plantagen für Zitrusfrüchte, kleinen Olivenhainen und sanften Hügeln, bis man schließlich das auf einem Felsplateau gelegene Städtchen erreicht.</p>
<p>Berühmt ist Ronda vor allem wegen seiner Lage an einer tiefen Schlucht, die von einer spektakulären Brücke überspannt wird. Ronda ist aber auch eines der Zentren der Stierkampfkunst, da im 18. und 19. Jahrhundert jene Regeln entwickelt wurden, nach denen in Spanien heute noch die Corrida ausgetragen wird. In der beeindruckenden Arena drehte 1994 Pop-Oma Madonna ihr Video zu „Take A Bow“, doch das nur am Rande. Opernfans könnten Ronda eventuell wiedererkennen als Schauplatz von Francesco Rosis Carmen-Verfilmung aus dem Jahr 1984 (mit Placido Domingo und Julia Migenes).</p>
<p>Nach der Rückkehr in Málaga findet man in den engen Gassen rund um die Kathedrale zahlreiche Tapas-Bars und Restaurants von trendy bis klassisch. Das traditionsreiche <strong>El Pimpi</strong> ist eine Art andalusisches Hofbräuhaus, zu dessen prominentesten Gästen der spanische König und der in Málaga geborene Antonio Banderas zählen. Statt eines Z wie Zorro hinterließ der spanische Schauspieler jedoch eine ganz normale Unterschrift auf einem der großen Fässer, die im El Pimpi zur Dekoration gehören. Gleich neben dem Geburtshaus Pablo Picassos – auch er ein Sohn der Stadt – befindet sich mit dem <strong>El Carmen</strong> eine gemütliche schwule Bar, deren ganzes Flair vor allem von den Filmen Pedro Almodóvars inspiriert wurde.</p>
<p>Und so ist auch der Name eine Reminiszenz an die Almodóvar- Schauspielerin Carmen Maura. So viel Verehrung muss sein. Von Málaga aus erreicht man in knapp zwei Autostunden das am Fuße der Sierra Nevada gelegene <strong>Granada</strong>, für das man am besten ein Wochenende einplanen sollte. Zum einen, weil es neben der gigantischen Alhambra auch in der Stadt viel zu entdecken gibt, zum anderen, weil die schwule Szene in der Studentenstadt am Wochenende so richtig in Fahrt kommt. Denn im Nachtleben Granadas gibt es all das, was man in Málaga vermisst.</p>
<p>Eine gute Auswahl an Bars, ein junges Publikum und einen Gay-Club, in dem bis in die frühen Morgenstunden die Post abgeht. Gleich neben dem <strong>Six Colours</strong>, der wohl beliebtesten Homobar der Stadt, gibt es zudem noch das schwule Restaurant <strong>La Gayedra. </strong>Wie üblich in Spanien, fängt man mit dem Abendessen nicht vor 21 Uhr an, vor 1 Uhr morgens braucht man in eine Bar erst gar keinen Fuß setzen – es sei denn, man möchte dort ein paar Stunden mit sich selbst verbringen. Doch was wären die nächtlichen Reize Granadas ohne die über der Stadt thronende <strong>Alhambra</strong>.</p>
<p>Die maurische Palast- und Festungsanlage wurde ab dem 13. Jahrhundert erbaut und ist heute eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas. Vor allem die Nasriden-Paläste mit ihren Innenhöfen, Springbrunnen und zahlreichen Stuckornamenten zählen zu den schönsten Zeugnissen arabischer Baukunst auf dem  europäischen Kontinent. Auch die Altstadt Granadas ähnelt an einigen Stellen eher einer arabischen Medina – auch wenn heute nur noch wenige Gebäude wie die alte Karawanserei erhalten sind. Literaturkenner sollten auch in der <strong>Huerta San Vicente</strong> vorbeischauen.</p>
<p>Hier verbrachte Federico García Lorca, einer der wichtigsten Autoren der modernen spanischen Literatur, die letzten sechs Jahres seines Lebens und schrieb dort einige seiner Hauptwerke wie „Bluthochzeit“ und „Bernarda Albas Haus“. 1936 wurde der schwule Schriftsteller zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges von Faschisten ermordet und an unbekannter Stelle vergraben. Die vielleicht schönste Reisezeit für eine Tour durch Andalusien ist der Frühling von Anfang März bis Ostern. Zum einen sind Städte wie Ronda oder Granada noch nicht von den Tagestouristen von der Costa del Sol überlaufen, zum anderen steht die Landschaft in sattem Grün – unterbrochen nur vom zartrosa-weißen Farbenspiel der Mandelblüten.</p>
<p>Auf den Gipfeln der <strong>Sierra Nevada</strong>, die sich hinter der Alhambra wie ein mächtiger Schutzwall erhebt, glitzert der Schnee, und wer sich auf den Weg in die Dörfer der Region von Alpujarras macht, erlebt auch diese Touristenattraktion noch ohne großen Massenansturm. Malerisch kleben die weiß gekalkten Orte Capileira, Bubión und Pampaneira an den Berghängen, während sich der Rio Poqueira durch eine tiefe Schlucht Richtung Mittelmeer gräbt. Bei klarem Wetter sieht man von der hochalpinen Klimazone bis hinunter zur Costa Tropical, Wanderer können von den am Rande des Nationalparks Sierra Nevada gelegenen Dörfern geführte Touren auf die Berggipfel unternehmen.</p>
<p>Und selbst Skifahrer kommen vor den Toren Granadas auf ihre Kosten. In Europas südlichstem Skigebiet wurde 1996 die Alpine Skiweltmeisterschaft ausgetragen. Und auch Spaniens Schwule und Lesben lassen sich nicht um ihr Skivergnügen bringen. Im April 2010 war Granada Stützpunkt der ersten Gay Skiweek des Landes.</p>
<p style="padding-left: 30px;">INFO</p>
<p><a href="http://www.andalucia.org " target="_blank"><strong>www.andalucia.org </strong></a><br />
Offizielle Seite der Provinz Andalusien mit Reisetipps und Eventkalender.</p>
<p><a href="http://www.spain.info" target="_blank"><strong>www.spain.info</strong></a><br />
Praktische Infos zum Reiseland Spanien und seinen Regionen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">ANREISE</p>
<p>Neben <strong>Iberia </strong>(über Madrid) fliegt <strong>Air Berlin</strong> ab Berlin, Düsseldorf, Köln, Münster/ Osnabrück, Wien und Zürich nonstop nach Málaga. Hin- und Rückflug kosten ab etwa 280 Euro. Auf Angebote und Specials der Websites achten.<br />
<a href="http://www.iberia.com " target="_blank">www.iberia.com </a><br />
<a href="http://www.airberlin.com" target="_blank">www.airberlin.com</a></p>
<p><a href="http://www.spartacushotelguide.com" target="_blank"><strong>HOTELS</strong></a></p>
<p>Alle Szeneadressen für Torremolinos, Málaga und Granada gibt es im Spartacus International Gay Guide oder der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/spartacus-international-gay/id455453658?mt=8" target="_blank"><strong>iPhone App.</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf Sindbads Spuren</title>
		<link>http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/jaffa-tel-aviv-gay/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lütjens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Schatten der Partymetropole Tel Aviv wartet die historische Altstadt von Jaffa darauf, erobert zu werden. Darin hat sie schließlich Übung.  <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/jaffa-tel-aviv-gay/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was war eigentlich, bevor das verführerische Rauschen des schwulen Partylebens uns hinaus in die Großstädte trieb? Bevor wir bei hochprozentigen Drinks und flackerndem Discolicht Ausschau nach schönen Männern hielten? Bevor wir in halbdunklen Parks den schnellen Sex suchten? Bevor der Einkauf von Kondomen und Gleitgel zur Routine wurde? Und bevor das Internet uns nächtelang in seinem blauschwarz flimmernden Garten der Lüste gefangen hielt? Tja, was war da eigentlich? Die Kindheit wahrscheinlich. Und mit ihr die Bücher, die Träume von verwunschenen Welten und abenteuerlichen Reisen weckten. Man wollte mit Münchhausen auf der Kanonenkugel fliegen, mit Pippi Langstrumpf nach Taka-Tuka-Land reisen oder mit Sindbad in orientalische Zauberwelten eintauchen. Man wollte Pirat sein oder Eroberer, vielleicht auch Prinzessin oder Scheherazade, in jedem Fall aber wollte man weit weg. An die See, in den Orient, in die Ferne. In der Regel hat das nicht geklappt. Also hat man das nächste Buch zur Hand genommen. Und das nächste. Bis irgendwann die Pubertät kam und man plötzlich andere Sorgen hatte, als sich in fernwehmütigen Fantastereien zu ergehen. Nun war da der gar nicht mehr allzu geheimnisvolle Zauber der Homosexualität, mit dem man erst mal zurande kommen musste. Na, und dann kamen eben die Männer. Und die Drinks. Und die Schwänze und das Internet. Irgendwann kamen auch die Reisen dazu, auf denen man allerdings auch dem verführerischen Rauschen des schwulen Partylebens hinterherjagte. Vor allem, wenn sie nach Tel Aviv führten.</p>
<p>All diese einleitenden Worte sind nötig, um den Reiz jenes Ortes in vollem Ausmaß beschreiben zu können. Denn es ist nun mal schwer, sich von lieb gewonnenen Gewohnheiten zu lösen. Und vor allem ist es schwer, den modernen Verlockungen des Party- und Strandlebens von Tel Aviv den Rücken zu kehren, um einen Ausflug zu den Ursprüngen kindlicher Träumereien zu unternehmen. Dabei muss das in der israelischen Metropole gar nicht lange dauern. Eine Dreiviertelstunde Fußmarsch oder eine Viertelstunde mit Taxi oder Bus vom schwulen <strong>Hilton Beach</strong> entfernt wartet die fast vergessene Abenteuerlust ferner Kindertage darauf, zu neuem Leben erweckt zu werden. In <strong>Jaffa,</strong> jener sagenumwobenen Hafenstadt, die schon in der Bibel unter dem Namen Joppe auftaucht. Hier herrschten Kalifen und Sultane, hier machten Kreuzfahrer und Pilger halt, und auch Napoleon hinterließ hier seine blutigen Fußspuren. Die Stadt ist in den letzten 4000 Jahren so oft erobert und zurückerobert worden, dass man ganz schwindlig wird, wenn man ihre Geschichte auf einer Zeitleiste studiert. Am besten man lässt es bleiben und gibt sich einfach dem orientalischen Charme des geschichtsumwitterten Ortes hin.</p>
<p>Im Gegensatz zum modernen Tel Aviv sind die meisten Gebäude hier mehrere hundert Jahre alt und zeigen eine arabische Prägung. In den letzten Jahren wurde das Areal sorgsam renoviert. Museen, Restaurants und Klamottenläden sind in die soliden Gewölbebauten eingezogen. Auch der Hafen wird heute nur noch von Sportfischern und Segelbooten angesteuert. Dennoch kann man sich noch immer vorstellen, wie die Seeleute und Weltenbummler der Vergangenheit hier an Land gingen und auf der Suche nach Vergnügen oder Unterkünften durch die schmalen Gassen und Treppengänge zogen. Irgendwie scheint der Staub alter Geschichten und Abenteuer hier noch immer in den Mauern zu hängen.</p>
<p>Der 33-jährige Shai, der in Tel Aviv wohnt, in Jaffa aber immer mal wieder eine Auszeit vom Trubel der   Großstadt nimmt, hat die Entwicklung des Viertels in den letzten Jahren mitverfolgt. Er kennt noch das etwas heruntergekommene, sich selbst überlassene Jaffa von vor zehn Jahren. „Ende der Neunziger fand hier, in einem Kellerclub am Marktplatz, die erste schwule Party Tel Avivs statt. ‚Sweet’n low‘ hieß die, wie der Süßstoff, und ich habe sehr gute Erinnerungen daran. Tanzen, Leute kennenlernen, im Morgengrauen runter zum Hafen und ein bisschen Spaß haben. War eine tolle Zeit.</p>
<p>Den Club gibt es allerdings schon lange nicht mehr. Da ist heute eine Galerie drin.“ Doch auch dem Sanierungstrend gewinnt Shai seinen Reiz ab. Voller Begeisterung streunt er durch die engen Straßen. Sie sind nach Sternzeichen benannt und wurden von ansässigen Künstlern mit hübschen Kacheln beschildert. auf der <strong>„Wish Bridge“</strong> hält Shai inne. Nicht nur weil man von hier aus das Meer sehen kann, sondern auch, um auf die zwölf Tafeln am Geländer der Brücke hinzuweisen. Jede zeigt ein anderes Tierkreissymbol.</p>
<p>„Wenn man die Platte mit dem eigenen Sternzeichen berührt und sich etwas wünscht, geht es in Erfüllung“, flüstert er und bleibt vor der Tafel mit dem Krebs stehen. Er legt die Hand darauf, schließt kurz die Augen und lacht dann: „Okay, fertig.“ Ohne seinen Wunsch zu verraten, eilt er weiter. An einem romantischen Amphitheaterhügel vorbei, auf dem Paare und Grüppchen im Licht der späten Nachmittagssonne picknicken, hinunter in eine sandige Senke, in deren Mitte ein mächtiger Obelisk aufragt. Doch der antike Pylon ist nicht das eigentlich Spannende an dieser Stelle. Das sind die Erdhügel, die ihn umgeben. In ihnen stecken Scherben aus mehreren Jahrhunderten menschlicher Zivilisation. Man muss nicht mal lange graben, um fündig zu werden. ein bisschen an der brüchigen Erdwand kratzen genügt, schon plumpst einem ein leicht gebogenes Stück gebrannter Ton entgegen, das vielleicht mal zu einem Krug gehörte. Oder zu einer Schale, oder zu einer Amphore. Entdeckerherzen schlagen an diesem Ort höher, Hobbyarchäologen werden sich kaum losreißen können. Doch es geht weiter. Zum alten Glockenturm, dem Wahrzeichen des Viertels, und auf den Hapishpeshim-Flohmarkt.</p>
<p>Der rührige Basar wirkt wie ein Sammelbecken, in dem das Treibgut aus Jaffas reicher Historie angespült wurde. Vom Grammofon bis zum High-Tech-Scheinwerfer findet man hier alles. Doch Shai treibt es weiter. Er will noch den schwebenden Baum zeigen (ein wirklich beeindruckendes Stück Kunst im öffentlichen Raum), und das Stammhaus der international gefeierten Artistentruppe <strong>„Mayumana“</strong> (eines der wenigen modernen Gebäude in Jaffa) . Und dann ist da das Anwesen der Künstlerin <strong>Ilana Goor</strong>, das in den Räumen einer ehemaligen jüdischen Pilgerherberge untergebracht ist und halb Museum, halb Privathaushalt ist. Hier schlendert der Besucher nicht nur an Goors ausladenden Kunstwerken entlang, sondern auch durch ihre Küche und über ihre Terrasse, von der aus sich eine neue berückende Perspektive auf Stadt und Meer eröffnet.</p>
<p>Manchmal finden hier am Abend Lesungen oder Dinnerpartys statt. Heute nicht. Aber Shai hat für 21 Uhr sowieso einen Tisch im <strong>„Cordelia“</strong> bestellt. „In Israel isst man normalerweise um diese Zeit zu Abend.</p>
<p>Um halb zehn sind die meisten Restaurants dann gerammelt voll“, erklärt er und biegt von der Hauptstraße in einen unscheinbaren, etwas verwitterten Torbogen ein. Kurz darauf hält er die Tür zum „Cordelia“ auf – ein fast schon barock anmutender Genusstempel mit Gewölbedecken, Kronleuchtern, Blumenarrangements, fantastischem Essen und einem schwulen Chef namens Nir Zook. Das Restaurant ist wie Jaffa selbst. elegant, historisch, inspirierend. Münchhausen hätte es hier sicher gefallen. Pippi auch. Und Sindbad sowieso. Ein später Sieg, es vor ihnen hierher geschafft zu haben. Und übrigens: Das Partyleben fängt am Wochenende auch in Jaffa an zu rauschen. Dann geht im <strong>„Theatre Club“</strong> die schwule Post ab. Traumhaft.</p>
<p style="padding-left: 30px;">INFO</p>
<p><a href="http://www.goisrael.de " target="_blank"><strong>www.goisrael.de </strong></a><br />
Homepage des israelischen Fremdenverkehrsbüros mit nützlichen Reisetipps sowie Bildergalerien und kompakten Infos zu Sehenswürdigkeiten und Unterkünften (vom Luxushotel bis zum Kibbuz-Gasthaus.</p>
<p><a href="http://www.visit-tlv.com " target="_blank"><strong>www.visit-tlv.com </strong></a><br />
Umfassende Info-Website zu Attraktionen, Touren, Nightlife, Gastronomie und „Beach Fun“ in Tel Aviv-Jaffa.</p>
<p><strong><a href="http://www.telavivgayvibe.com " target="_blank">www.telavivgayvibe.com </a></strong><br />
Tipps und Informationen rund um die schwule Szene sowie Terminkalender.</p>
<p style="padding-left: 30px;">ANREISE</p>
<p><strong>Lufthansa </strong>fliegt täglich vier mal ab Frankfurt, fünf mal in der Woche ab München und ab Sommer auch ab Berlin nonstop nach Tel Aviv. Hin- und Rückflug kosten ab 580 Euro – auf Sonderangebote der Website achten.<br />
<a href="http://www.lufthansa.com" target="_blank">www.lufthansa.com</a></p>
<p><a href="http://www.spartacushotelguide.com" target="_blank"><strong>HOTELS</strong></a></p>
<p>Alle Szeneinfos für Tel Aviv finden sich im Spartacus International Gay Guide und der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/spartacus-international-gay/id455453658?mt=8" target="_blank"><strong>iPhone App</strong></a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Belgian Pride</title>
		<link>http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/belgian-pride-brussels/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Als eine der ersten europäischen Hauptstädte feiert Brüssel vom 4. bis 12. Mai seinen CSD. <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/belgian-pride-brussels/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche lang kann man in Brüssel bei schwulen Kinoabenden, Partynächten und Diskussionsforen den Aktivismus-Akku aufladen, um beim „Pride Day“ am 12. Mai schließlich Vollgas zu geben. Wer das bunte Treiben auf der Parade zu hedonistisch findet, macht einen Abstecher zum Square Meeting Center auf dem Mont des Arts. Dort findet zeitgleich der Christenkongress „Together for Europe“ statt, wo der Tagesordnungspunkt „Ehe und Familie“ unbedingt schwuler Denkanstöße bedarf. Pride4Every1!</p>
<p><strong>Belgian Pride</strong><br />
4. bis 12. Mai<br />
<a href="http://www.thepride.be" target="_blank">www.thepride.be</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kaviar &amp; Kokain</title>
		<link>http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/new-york-andy-warhol-gay/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Baumgartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[New York war zu Andy Warhols Zeiten vor allem eines: dekadent. Spartacus Traveler begab sich auf Spurensuche durch Manhattan. <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/new-york-andy-warhol-gay/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war die Zeit, als New York die schwule Hauptstadt der Welt war. Als Manhattan noch nicht an allen Ecken so herausgeputzt und sicher war, wie man es heute kennt. Als Künstler und Bohemians die Stadt durch ihre Anwesenheit adelten, weil es sonst keinen anderen Platz für sie zu geben schien. Als das Nachtleben wild und zügellos war, als der Sex, die Drogen, der Exzess regierten. Als sich eine ganze Generation junger Männer aufmachte, die Kunstwelt zu revolutionieren. Es waren die späten 60er und 70er Jahre, als es Aids noch nicht gab und New York all das verkörperte, was man heute immer wieder mal Berlin zuschreibt. Es war die Zeit von Andy Warhol, dem unumstrittenen Star der amerikanischen Kunstszene, der nach vollendetem Kunststudium in seiner Geburtsstadt Pittsburgh 21-jährig im Sommer 1949 nach Manhattan zog.</p>
<p>Viel hat sich seit dem Tod des gefeierten Pop-Art-Künstlers am 22. Februar 1987 in der Stadt verändert. Das Nachtleben ist längst nicht mehr so legendär wie noch vor 40 Jahren, dafür können Schwule und Lesben seit diesem Sommer heiraten – der wohl größte Erfolg für die New Yorker Community seit dem Stonewall- Aufstand 1969. Viele Spuren aus Andy Warhols Leben sind verwischt. Das Gebäude, in dem einst Warhols erstes „Factory“ genanntes Atelier war, existiert nicht mehr, ebenso die Galerien, die dem jungen Talent einst den Weg in die Kunstwelt ebneten, sind längst nicht mehr in denselben Räumen. Zwar gibt es Stadttouren durch New York zu allen möglichen Themen, so zu „Sex and the City“, durch Spukhäuser oder zu kleinen leckeren Restaurants.</p>
<p>Wer die Orte wie die „Factory“, das „Studio 54“ oder jene Kirche sehen will, die der aus einer katholischen Immigrantenfamilie stammende Andrew Warhola beinahe täglich besuchte, hat es nicht leicht. Im <strong>East Village</strong>, nicht weit von der Christopher Street, wohnt der Fotograf Christopher Makos. Beide lernten sich um das Jahr 1975 kennen. Manche Erinnerungen des von dieser Zeit an steten Begleiters sind vage. „Wer sich an diese Zeit bis ins kleinste Detail erinnern kann, war nicht dabei“, sagt Makos mit einem schelmischen Grinsen. Mit seinem Assistenten Peter Wise  sitzt er in seinem mit Büchern, Fotografien und Magazinen überladenen Wohnzimmer und ist die beste Informationsquelle, die man sich wünschen kann. Seine Warhol-Tour beginnt man am besten am <strong>Union Square</strong>. Hier, wo heute von Juni bis November jeden Samstag farbenfroher „Farmer’s Market“ stattfindet, befanden sich nach der „Silver Factory“ (deren Gebäude abgerissen wurde) die beiden wichtigsten Standorte der „Factory“. Da ist zum einen das <strong>„Decker Building“</strong> mit der Adresse 33 Union Square West, in dessen sechstes Stockwerk er 1968 mit seinem Atelier einzog. Hier geschah auch am 3. Juni 1968 das von Valerie Solanas begangene Attentat auf Warhol und den Kunstkritiker Mario Amaya. Warhol, vom Enfant Terrible der Kunstszene inzwischen zu deren wichtigstem Protagonisten geworden, zog 1974 mit der <strong>„Factory“</strong> in das fast gegenüberliegende Haus mit der Nummer 860 Broadway um.</p>
<p>Im März 2011 wurde hier das silbrig-glänzende <strong>„Warhol Monument“</strong> des Künstlers Rob Pruitt enthüllt, das auch permanent am Union Square stehen soll. Zu Zeiten der Factory eine heruntergekommene und gefährliche Gegend, präsentieren sich der Platz und die ihn umgebenden Straßen als herausgeputztes Viertel. Einzig die McDonalds-Filiale (39 Union Square West) gleich neben der alten „Factory“ hat die Zeiten überdauert und sieht noch fast so aus wie in den 70ern, als die Warhol-Mitarbeiter mal schnell ihre Burger holten, während ihr Chef eher auf „Health Food“ kleinerer Restaurants in der Nachbarschaft stand, die heute allesamt verschwunden sind.</p>
<p>Während der Union Square für viele Jahre Warhols Arbeitsadresse war, zog er privat die Upper East Side vor. 1960 zog der Künstler von seiner Wohnung in der <strong>Lexington Avenue </strong>242 in ein Stadthaus derselben Straße mit der Hausnummer 1342. 1974 kaufte Warhol sich ein altes Stadthaus in der 66. Straße (57 East 66th Street), das als eine der wenigen Stationen in Warhols New Yorker Leben mit einer großen Infotafel versehen ist. In der von Bäumen umsäumten, ruhigen Straße lebte Warhol bis zu seinem Tod. Andys Lover, der Inneneinrichter Jed Johnson, zog mit Warhol ins Haus und richtete es im „American Empire“-Stil aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Hier, an der Upper East Side östlich des Central Parks, liegen auch der Promi-Chinese <strong>Mr Chow</strong> und das berühmte <strong>Serendipity 3</strong>. Das kleine, im Souterrain liegende Café wurde von Warhol einst als dessen liebster „Naschladen“ bezeichnet, die Rechnungen bezahlte er mit   Zeichnungen.</p>
<p>Gegen Mittag steht man hier Schlange für ein Sandwich, während immer wieder Kleinbusse eine Ladung von Touristen absetzten. Wesentlich ruhiger geht es da in der Kirche <strong>Saint Vincent Ferrer</strong> zu. Die 1918 im neugotischen Stil erbaute Dominikanerkirche gilt nicht nur wegen ihrer prachtvollen Buntglasfenster als eine der schönsten Kirchen New Yorks. Äußerst regelmäßig nahm Warhol an den Gottesdiensten teil und besuchte laut Christopher Makos beinahe täglich das Gotteshaus. Obwohl der damalige Priester Sam Matarazzo oft gegen Homosexualität predigte, wurde die Kirche von vielen Schwulen besucht. Matarazzo selbst, der Warhol nie die Kommunion nehmen oder beichten sah, vermutete, dass gerade diejenigen zu seinen Gottesdiensten kamen, die ihr Schwulsein verbergen wollten.</p>
<p>Ein für Warhol ebenfalls wichtiges Gebäude steht in der 63. Straße. Das durch seine hypermoderne Architektur auffallende Gebäude des Architekten Paul Rudolph aus dem Jahr 1967 wurde damals vom schwulen Modedesigner Halston bewohnt und diente als Treffpunkt jener Clique, die man auch als Familie des Studio 54 bezeichnen konnte. Der schwule Autor Truman Capote gehörte ebenso dazu wie Liza Minnelli, Bianca Jagger, Diane von Fürstenberg und Diana Vreeland. Auch fanden rauschende Privatpartys statt, die Adresse wurde quasi zu einem eigenen Club erhoben: „101“. Man traf sich zum Abendessen bei Kaviar, Kartoffeln und Kokain. Wobei laut Halstonbiograf Steven Gaines der Kartoffelgang öfter auch mal ausgespart blieb. Steve Rubell, Gründer des Studio 54, soll im <strong>Halston’s House</strong> auch schon mal in Kleidern von Minnelli vorbeigekommen sein. Letzter Besitzer des Hauses war bis zu seinem Selbstmord im Mai 2011 der Schweizer Playboy Gunter Sachs. Wer etwas Geld übrig hat – vielleicht steht das Haus ja zum Verkauf.</p>
<p>Bleibt als letzte Station die Club-Legende <strong>Studio 54</strong> an der 54. Straße Ecke Broadway. Viel ist über den Club geschrieben worden, ein Film wurde gedreht, unendliche Anekdoten erzählt. Hier war man drin, oder man war ein Nichts. Die Zeiten sind passé, wer heute den einstigen Tempel der Dekadenz und der Disco betreten will, kann dies nur im Rahmen einer Vorstellung tun, die im „Studio 54 Theater“ zu sehen ist. Doch das ist nichts gegen all das, was sich im Kopf abspielt, sobald man „Studio 54“ nur hört. Legendär eben. Und wer sich daran erinnern kann, war vermutlich nie dabei.</p>
<p style="padding-left: 30px;">INFO</p>
<p><a href="http://www.nycgo.com/gay " target="_blank"><strong>www.nycgo.com/gay </strong></a><br />
Offizielle Homepage des New Yorker Tourismusbüros mit zahlreichen Tipps und Infos rund um die Stadt und ihre schwule Szene.</p>
<p><a href="http://www.nextmagazine.com " target="_blank"><strong>www.nextmagazine.com </strong></a><br />
Website des kostenlosen schwulen Stadtmagazins Next mit allen relevanten Szeneterminen.</p>
<p><a href="http://www.warholstars.org " target="_blank"><strong>www.warholstars.org </strong></a><br />
Detaillierte Chronologie von Warhols Lebenslauf.</p>
<p style="padding-left: 30px;">ANREISE</p>
<p><strong>Air Berlin </strong>fliegt täglich ab Düsseldorf und viermal wöchentlich ab Berlin nonstop zum New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen. Tickets kosten ab 209,99 Euro als One- Way-Komplettpreis (inklusive Steuern, Servicegebühr und Meilen.)<br />
<a href="http://www.airberlin.com" target="_blank">www.airberlin.com</a></p>
<p><a href="http://www.spartacushotelguide.com" target="_blank"><strong>HOTELS</strong></a></p>
<p>Alle Szeneadressen von New York gibt es im Spartacus International Gay Guide und der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/spartacus-international-gay/id455453658?mt=8" target="_blank"><strong>iPhone App</strong></a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wichtiger Reisemarkt</title>
		<link>http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/untwo-lgbt-travel-report/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 08:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reiseorganisation der UN veröffentlicht Bericht über LGBT-Reisende. <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/untwo-lgbt-travel-report/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals hat sich ein Bericht der Vereinten Nationen mit dem Thema Gay Travel beschäftigt. Die UN-Tourismusorganisation UNTWO hatte im Januar diesen Jahres ihren „Global Report on LGBT Tourism“ veröffentlicht, der auch auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin vorgestellt wurde. In Zusammenarbeit mit der International Gay and Lesbian Travel Association IGLTA sowie Sponsoren wie American Airlines und Tourismusbüros von Spanien, Brasilien oder Südafrika entstand der 44 Seiten umfassende Bericht über die wirtschaftliche Bedeutung des schwul-lesbischen Reisemarktes. Der Report macht deutlich, dass sich allein auf Grund der Sexualität weder sozialökonomischer Status noch Reiseentscheidungen bestimmen lassen. Obwohl die Wirtschaftskraft dieses Marktes nur sehr schwer messbar ist, gehen Quellen in den USA davon aus, dass etwa fünf Prozent des Umsatzes der Tourismusbranche auf dieses Segment zurückzuführen ist.</p>
<p>Offensives Werben um Schwule und Lesben, wie in den Ländern Südafrika, Argentinien, Spanien und Mexiko hat zu einer Zunahme in diesem Bereich geführt. Auch sieht es so aus, als sei dieser Markt von Rezessionen weniger betroffen und dass Schwule und Lesben immer noch überdurchschnittlich mehr Geld für den Urlaub ausgeben. Der Bericht setzt sich aus verschiedenen Artikeln und Fallstudien zusammen.</p>
<p>Neben einem Überblick über die aktuelle Entwicklung des Tourismusmarktes widmen sich Kapitel dem Wirtschaftsfaktor LGBT Tourismus, dem Thema Homorechte, der Bedeutung des schwul-lesbischen Tourismus für die Gesellschaft sowie der Entwicklung dieses Segments in der Zukunft. Zu den in dem Bericht vorgestellten Destinationen und Geschäftsmodellen gehören neben Brasilien, Madrid, New York, Montréal und Argentinien auch der Reiseveranstalter Kimchi Travel aus Südkorea sowie das lesbische Reisebüro Sweet. Im Ergebnis macht der Bericht deutlich, dass ein klarer Zusammenhang zwischen einer gezielten Ansprache der LGBT Community und den wirtschaftlichen Vorteilen besteht. Auch außerhalb des schwul-lesbischen Marktes profitieren die Destinationen von ihrem Image als tolerante Reiseziele.</p>
<p><strong>Global Report on LGBT Tourism </strong><br />
AM Reports Volume 3<br />
<a href="http://unwto.org/en/publications" target="_blank"><strong>http://unwto.org/en/publications</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://unwto.org/en/publication/am-reports-volume-3-global-report-lgbt-tourism" target="_blank">Download</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Meet &amp; Seat</title>
		<link>http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/meet-seat-klm-gay/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 11:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem neuen Service kann man sich bei der niederländischen Fluggesellschaft KLM seinen idealen Sitznachbarn suchen. <a href="http://www.spartacusworld.com/traveler/2012/04/meet-seat-klm-gay/"><br/><p><i>Weiter...</i></p></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Menüpunkt „Meine Buchung verwalten“ kann jeder Passagier auf Wunsch sein Facebook- oder LinkedIn-Profil teilen und so Informationen über seine Mitreisenden erhalten. Auf der Sitzplatz-Karte sieht man, was andere Passagiere über sich mitgeteilt haben. Anschließend wählt man seinen Platz. Den neuen „Meet &amp; Seat“-Service gibt es bisher auf 14 Strecken, darunter von Amsterdam nach San Francisco, New York, Buenos Aires, Kapstadt, Toronto und São Paulo. Der Service ist ab 90 Tagen bis 48 Stunden vor dem Abflug verfügbar.<br />
<a href="http://www.klm.com" target="_blank"><strong>www.klm.com</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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