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Jungs auf Brücke, C Fotolia
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Prag Stadtansicht

Fünf Partystädte in Europa: Das sind die Top-Gay-Reiseziele 2017! Neues Jahr, neues Reiseglück: 2017 hält für schwule Globetrotter massig Möglichkeiten bereit, neue Orte zu entdecken. Weil vielerorts die Toleranz für gleichgeschlechtliche Paare wächst, werden es von Jahr zu Jahr mehr.

Im Grunde gibt es in Westeuropa zum Glück kaum noch einen Flecken Erde, um den schwule Paare bei ihrer Urlaubsplanung einen Bogen machen müssen. Und so wird die Liste der potenziellen Reiseziele jedes Jahr länger und länger, was definitiv positiv ist, allerdings auch dafür sorgt, dass Reisewillige die Qual der Wahl haben. Neben einigen Evergreens wie der schon seit langem gegenüber Schwulen und Lesben offenen niederländischen Hauptstadt Amsterdam und Spaniens Traummetropole Barcelona, die sogar extra FKK-Strände für Schwule vorhält und überhaupt eine der beliebtesten Partystädte in Europa ist, sind in jüngster Zeit auch neue Ziele aufgekommen, die einen Besuch lohnen. Auffällig ist dabei, dass sich mehr und mehr ein Blick gen Osteuropa lohnt, wenngleich dort vielerorts die Infrastruktur für Homosexuelle längst noch nicht an jene in den westlichen Staaten heranreicht. Dennoch sollte, wer seine Ferien für 2017 plant, den Osten nicht außen vorlassen.

Um eine kleine Entscheidungshilfe für den nächsten Urlaub zu geben, stellen wir hier die Top-Reiseziele für 2017 vor.

Gran Canaria: Sonne und Meer

Bei der drittgrößten der Kanareninseln von einem Geheimtipp für schwule Reisende zu sprechen selbstverständlich an der Realität vorbei. Seit Jahren zählt Gran Canaria zu den Top-Reisezielen für gleichgeschlechtliche Paare, die längst einen bedeutenden Anteil am gesamten Tourismus der Insel ausmachen. Die zahllosen Traumstrände sind es dabei vor allem, die die Sonnenhungrigen in Scharen anlocken – egal ob hetero- oder homosexuell. Der größte Teil der Party- und Wellnessangebote etwa im bekannten Yumbo-Centrum, einem wahren Shopping- und Feierparadies, richtet sich dabei ganz einfach an alle, wenngleich sich über die Jahre auch einige Plätze herauskristallisiert haben, an denen sich Schwule besonders wohlfühlen. So breiten die meisten Gays ihre Handtücher etwa am Strand von Maspalomas aus. Beliebter Treffpunkt für Cocktails und neue Bekanntschaften ist dort die Strandbar mit der Nummer 7.

Prag: Szene im Wachstum

Tschechiens Hauptstadt ist unter Männern eine der beliebtesten Partystädte in Europa und genießt aus verschiedenen Gründen eine besondere Anerkennung. Vor allem sind da das – trotz in letzter Zeit steigender Preise – noch immer günstige Bier und die von Deutschland aus kurze Anreise zu nennen. Außerdem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten, die es in Westeuropa so eher nicht gibt. Auch auf schwule Reisende wirkt Prag mehr und mehr anziehend. Die Szene in der Stadt befindet sich in einem Wachstumsprozess, der noch längst nicht abgeschlossen ist. Ein echtes Zentrum, in dem sich die Szene trifft, gibt es nicht, Gay-Clubs sind über die gesamte Stadt verteilt. Dennoch zeichnet sich ab, dass das Viertel Vinohrady – ein Schmelztiegel für Kreative und Intellektuelle – eine besondere Anziehungskraft auf Homosexuelle besitzt. Diesen während eines Kurzurlaubs an einem verlängerten Wochenende zu erkunden, wäre ein Projekt für 2017.

Berlin: Arm, aber offen

Aber vielleicht lohnt sich 2017 ja auch einfach ein Verweilen in der eigenen Heimat. Warum nicht mal (wieder) Berlin einen Besuch abstatten? Schließlich macht das aktuell jeder – von den modernen Hipsters über junge Familien bis zu den Männergruppen, die ihren JGA in Berlin feiern. Die Stadt befindet ich in einem ständigen Wandel und es gibt immer wieder neue Ecken zu entdecken. Ein echtes schwules Viertel lässt sich dabei nicht ausmachen, die gesamte Stadt ist – nicht erst seit Bürgermeister Klaus Wowereit, der aus seiner Homosexualität kein Hehl machte – offen und tolerant. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass in Schöneberg die Szene etwas mehr zu Hause ist als anderswo. Hier gibt es Bars, Kneipen und zahlreiche Läden, die damit werben, dass sie vor allem Homosexuelle willkommen heißen.

Wien: Regenbogenwalzer tanzen

Die Stadt der Kaffeehäuser und des Wiener Schmäh ist immer einen Besuch wert – 2017 aber noch aus einem ganz besonderen Grund: Der berühmte Regenbogenball, bei dem auch gleichgeschlechtliche Tanzpaare dem Walzer frönen können, feiert sein 20-jähriges Bestehen. Das Motto „We are unstoppable“ zeigt dabei zugleich eindrucksvoll das Selbstverständnis, das die schwule und lesbische Szene der Stadt seit Jahrhunderten schon pflegt: Wir gehören hier einfach ganz normal dazu. Diese Normalität spiegelt sich auch darin wider, dass es zwar einige vorwiegend für ein homosexuelles Publikum gemachte Partyangebote gibt, aber im Großen und Ganzen sich Homo und Hetero in trauter Einsamkeit trifft.

Budapest: Besonders liberal

Ungarns Hauptstadt ist sicherlich das umstrittenste Reiseziel in dieser Top-5-Liste. Einerseits sind da die jüngsten Restriktionen vonseiten der politischen Klasse rund um Ministerpräsident Victor Orban und die zuletzt zunehmenden Angriffe auf Homosexuelle, andererseits vollzieht sich seit etwa zwei Jahrzehnten ein regelrechter Wandel in der Budapester Gesellschaft, die sich mehr und mehr tolerant gibt. Dies hat dazu geführt, dass Ungarn der Ruf des liberalsten osteuropäischen Landes anhaftet. Gay-freundliche Clubs und Partys sprechen eine eigene Sprache, dazu kommt, dass auch so manches der vielen Bäder seine Becken und Saunen auch für schwule Besucher öffnet. In den letzten Jahren sind außerdem zahlreiche Schwulenhotels eröffnet worden.

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